Matineekonzert mit Preisträgern

Matineekonzert mit Preisträgern


Teilnehmer beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ begeistern


Oberkirch. Das erste Konzert der Matinee- Reihe der Musik- und Kunstschule im neuen Jahr wurde von den Preisträgern beim renommierten, deutschlandweiten Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Regionalebene gestaltet. Für die jungen Künstler eine gute Gelegenheit vor Publikum aufzutreten und den musikalischen Leitungsstand zu überprüfen- schließlich geht es für einige Anfang April zum Wettbewerb auf Landesebene in Schorndorf, wo es um die begehrten Tickets zum Bundeswettbewerb in Halle geht.

Die ersten zwei noch sehr jungenTalente der Musik- und Kunstschule Benedikt Kasper, Posaune und Simon Dilger, Klavier glänzten mit ihren Duos „Rag is back“ von Fons van Gorp, einer Sonatine von Carl Maria von Weber aus dessen op.3 und einem Allegro aus der Sonate Nr. 2 von James Hook.

Beide wurden vom Publikum mit viele Beifall bedacht.

Ein weiteres Duo aus dem Bereich Bläser- Klavier bildeten die beiden Schüler Jasmin Neuberger, Trompete und Raphael Laufkötter, Klavier. Die kammermusikalischen Besetzungen werden an der Musik- und Kunstschule fächerübergreifend aus dem Einzelunterricht zusammengestellt und erhalten in den eigens dafür eingerichteten Kammermusikstunden den für das Zusammenspiel notwendigen Feinschliff. Davon profitieren die jungen Talente in hohem Maß. Das genaue Hinhören und Reagieren fördert die Interaktionsfähigkeit der Partner auf der Bühne und bewirkt ein präzises und homogenes Klangergebnis. Außerdem macht es den Solisten außerordentlich Spaß auch im Team mit einem Partner zu musizieren.

So glänzten die beiden mit ihren Konzertbeiträgen von Thorvald Hansen, der Sonate op. 18 in drei anspruchsvollen Sätzen mit sehr guter Bühnenpräsenz und beeindruckendem Zusammenspiel. Mit der sehr eingängigen Komposition „Espana“ von Allen Vizzutti mit  typisch spanisch- folkloristischen Flamenco- Elementen begeisterten die beiden Nachwuchsmusiker die Zuhörer ebenso.

Miriam Schricker, Querflöte präsentierte sich danach ebenfalls in bester Spiellaune. Zwei Sätze, ein Adagio und Allegro aus der Sonate h-moll HWV 376 des berühmten Barock- Komponisten Georg Friedrich Händel gerieten durch das gekonnte Spiel der Flötistin zu einem Hörgenuss. Begleitete wurde sie dabei von Hagen Reisbach, Klavierdozent an der Musik- und Kunstschule, am Flügel. Zu einem besonderen Hörerlebnis wurde die Komposition von Arthur Honegger mit dem programmatischen Titel „Danse de la Chevre“. Der Tanz der Ziege wurden von Miriam Schricker in beeindruckender Weise musikalisch dargestellt- mit etwas Phantasie konnte man sich durchaus vorstellen, das das verspielte Tier aus einer genussvollen Ruhe in einen lebendigen, wilden Tanz wechselt um sich so verausgabt wieder der Ruhe und Beschaulichkeit der Weide zu widmen.

Das Publikum spendete den jungen Talenten viel Beifall für eine gelungene musikalische Matinee.