Fit mit Musik, fit für Musik
Musizieren bedeutet viel mehr als nur ein Instrument zu beherrschen. Sei es physiologisch,
emotional oder kognitiv – es fördert und fordert die Musizierenden gleichermaßen. Die Aufgabe
der Mentor:innen ist es, die in der einjährigen Fortbildung erlernten Themen an ihren Musikschulen
umzusetzen und die vielen Facetten des gesunden Musizierens sowohl an die Lehrkräfte als auch
an die Lernenden zu vermitteln. So können die Schüler:innen „gesunder musikschulen®“ bis ins
hohe Alter hinein mit Freude und Ausdauer musizieren.
Was steckt hinter dem Projekt „gesunde musikschule®“?
Ziel des Projekts ist, die Erkenntnisse der Musikphysiologie und –psychologie sowie medizinische Aspekte beim Musizieren alltagstauglich und praxisnah in den Musikschulunterricht zu integrieren. Die Basis bildet, Nachwuchsmusizierenden ein solides Grundwissen über Stressbewältigungstechniken, physiologische Haltung am Instrument und andere Bewegungserfahrungen in Ergänzung zum Instrumentalspiel weiterzugeben. So kann Haltungsschäden und Überlastungen, aber auch mentalen Problemen, wie zum Beispiel Auftrittsängsten, vorgebeugt werden. Durch das erlernte gesunde Musizieren können die Schüler:innen von „gesunden musikschulen®“ bis ins hohe Alter hinein mit Freude und Ausdauer musizieren.
Warum ist gesundes Musizieren überhaupt so wichtig?
Musizieren bedeutet viel mehr als nur ein Instrument zu beherrschen. Es fördert und fordert die physiologischen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten von Musizierenden gleichermaßen. Deshalb ist es wichtig, Kindern von Anfang an die wichtigsten musikphysiologischen und -psychologischen Grundlagen zu vermitteln. Sie lernen unbeschwert und profitieren ihr Leben lang von dem vermittelten Wissen. Das Projekt „gesunde musikschule®“ unterstützt Musikschulen dabei, präventiv aktiv zu werden und sowohl Lehrende als auch Schüler:innen ganzheitlich zu fördern.
Weshalb eignen sich Musikschulen dafür, gesundes Musizieren aktiv zu fördern?
Für die Gesunderhaltung ihrer Schüler:innen kommt den Musikschulen eine hohe Bedeutung zu, nicht zuletzt aufgrund der Vorbildfunktion: Musikschullehrende sind oft erste Ansprechpersonen beim Erlernen eines Instruments. Sie verfügen dabei über ein enormes Potential, in Sachen Prävention aktiv zu werden. Denn sie begleiten junge Menschen beim Erwachsenwerden, der Zeit, in der die Persönlichkeitsentwicklung, aber auch Verhaltensweisen und Lebensstile geprägt und gefestigt werden.
Bundesweit setzen 84 Partnermusikschulen das Thema Gesundheit erfolgreich im Musikschulalltag
um.
Weitere Informationen zu „gesunde musikschule®“ gibt es auf www.gesundemusikschule.de,
Partner des Projekts sind der Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs e.V.,
die Techniker Krankenkasse (TK) und die Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg (DRV).
Ansprechperson:

Pauline Brusseau
Mentorin „gesunde musikschule®“
p.brusseau@musikschule-ao.de
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